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Isla Magdalena: Ausflug zur Insel der Pinguine

Die Isla Magdalena gilt als DIE Pinguininsel: Eine kleine Insel die rund 60.000 Pinguine jedes Jahr zwischen Oktober und März ihr Zuhause nennen können, hier brüten und ihren Nachwuchs großziehen. Auf der Isla Magdalena, die 1983 zum Nationalpark erklärt wurde, kann man auf einem abgesperrten Rundweg die Insel erkunden und die Pinguine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Nach einem Zwischenstopp in Santiago de Chile landen wir nach drei weiteren Stunden Flug abends in Punta Arenas in Patagonien – Chiles Süden. Ein vorab gebuchter Taxifahrer erwartet uns bereits. Die etwa 20-minütige Fahrt zu unserem Hostel kostet uns 1000CLP (Stand 03/2018). Wir wohnen im superschönen Hostal Grey mit einer unheimlich freundlichen und hilfsbereiten Gastgeberin.

Von Punta Arenas zur Isla Magdalena

Für den nächsten Morgen haben wir eine Tour zur Isla Magdalena gebucht. Da wir bereits nachmittags von Punta Arenas weiterziehen wollen, entschieden wir uns für die morgendliche Tour mit Solo Expediciones. Die Tour haben wir bereits einige Tage zuvor online reserviert.

Gefühlt mitten in der Nacht kommen wir gegen 6:45 Uhr am Office von dem Touranbieter Solo Expediciones in letzter Minute angerannt. Schnell noch den Tourpreis von 65000CLP (Stand 03/2018) bezahlen und in den Bus.

Die zwei bekanntesten Anbieter sind Comapa Tourismo und Solo Expediciones. Eigentlich hatten wir geplant mit dem Touranbieter Campana die Tour zur Isla Magdalena für 35CLP (Stand 03/2018) zu machen. Da wir dafür aber etwas mehr Zeit in Punta Arenas gebraucht hätten und bei Solo Expediciones auch der Transport zum Hafen im Preis enthalten ist, ist Solo Expediciones für Eilige wie uns eine gute Alternative. Außerdem beinhaltet die Tour auch einen Abstecher zur Isla Marta, wo man vom Boot aus Seelöwen, Kormorane, Möwen, antarktische Tauben und Seeelefanten beobachten kann.

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Blick vom Boot auf die Isla Marta.

Der Bus fährt uns zum Bootsanlegesteg etwas abseits des eigentlichen Hafens. Mit Rettungswesten ausgestattet betreten wir das kleine Boot. Es ist windig und die Wellen rau als wir die Magellanstraße entlangschippern. Erster Stopp ist die etwa 45 Minuten Fahrt entfernte Isla Marta, auf der sich wohl hunderte Seelöwen tummeln. Durch den starken Wind können wir aber leider den üblichen Liegeplatz nicht anfahren und so sehen wir von den rund 800 Seelöwen auf der Insel nur etwa acht.

Ankommen auf der Pinguininsel Isla Magdalena

Die Weiterfahrt zur Isla Magdalena dauert nur etwa 10 Minuten. Auf der Insel gibt es tausende Pinguine die hier von November bis März auf der Insel ihre Babys bekommen.

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Schon nach ein paar Minuten auf der Insel sehen wir schon die erste Pinguinkolonie.
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Der kleine Leuchtturm ist das einzige Gebäude auf der Insel.

Wir haben eine Stunde um die Insel auf einem abgesteckten Rundweg zu umrunden und Pinguine in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Schon nach den ersten paar Metern auf der Insel begegnet uns die erste Pinguinkolonie. So niedlich! Überall auf der Insel sind kleine Höhlen aus der die Pinguine gelegentlich neugierig herausschielen. In der Mitte der Insel steht ein kleiner Leuchtturm – dem einzigen Gebäude auf der Insel.

Ein eisiger Wind fegt über die Insel. Es ist kalt und sehr windig aber das ist mir ganz egal, ich bin einfach nur froh hier zu sein. Mit Ende März ist die Saison für Pinguine fast vorbei und damit aktuell weniger Pinguine auf der Insel als noch einige Wochen zuvor. Wir beobachten Pinguinpärchen, die verliebt über die Wiesen watscheln und Mütter, die zurück ins Nest zu ihrem flauschigen Nachwuchs kriechen. Nach einer Stunde gehen wir durchgefroren aber glücklich zurück aufs Boot, wo uns Tee, Kaffee und Plätzchen erwarten.

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Die Insel ist übersäht von kleinen Höhlen in der die Pinguine wohnen.

Mein Fazit von der Tour zur Isla Magdalena

Auch wenn die Tour mit umgerechnet 70 Euro nicht ganz billig ist, hat sich sich auf jeden Fall gelohnt. Wo hat man sonst schon mal die Möglichkeit so viele Pinguine zu sehen und in ihrem natürlichen Lebensraum zu begeben.

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