Usbekistan liegt an der historischen Seidenstraße, auf der Karawanen jahrhundertelang ihre Waren nach Europa transportiert haben. Eine Woche bin ich entlang der Seidenstraße gereist und war absolut begeistert.
Unterkünfte in Usbekistan
Es gibt wundervolle kleine Guesthouses im persischen Stil. Für ein Doppelzimmer zahlt man jeweils mit Frühstück etwa 27 und 50 USD.
Wichtig: Man bekommt bei jeder Unterkunft eine Registrierungskarte auf der der Aufenthalt im Hotel/Guesthouse bestätigt wird. Gut aufbewahren, denn bei der Ausreise muss man gelegentlich nachweisen, dass man mindestens alle drei Tage in einem Hotel übernachtet hat.
Meine Empfehlungen:
Samarkand: B&B Emir (etwa 27 USD)
Bukhara; Rumi Guesthouse (27 USD)
Khiva Islambek Khiva (30 USD)
Jonghier B&B (ca. 50 USD )
Hinzu kommt meist noch eine Touristengebühr.
Transport
Usbekistan hat ein super ausgebautes Zugnetz. Außerdem gibt es von Usbekistan Airlines Inlandsflüge zwischen vielen Städten. Die Flüge sind sehr günstig und ideal für die langen Strecken (ich habe zwischen 16 und 45 Euro für ein Inlandsflug bezahlt). Auch Shared und Private Taxis können für längere Strecken genommen werden und sind günstiger als man vielleicht erwarten würde.
Geld in Usbekistan
Ich hatte bereits vorab gelesen, dass Bankautomaten in Usbekistan sehr rar und oft unzuverlässig sind. Daher habe ich mein komplettes Reisebudget bar dabei (in Euro und USD). An Wechselstuben vor Ort habe ich diese dann in die lokale Währung Som getauscht. Hotels und Touren kann man in der Regel in Dollar zahlen, denn Rest in der lokalen Währung Som.
Info: Vorab hatte ich gelesen, dass man Geld auf dem Schwarzmarkt tauschen soll, da der Kurs viel besser ist als bei der Bank. Dies ist nicht mehr so. Banken tauschen sicher zu einem guten Kurs und ein Schwarzmarkt zum Wechseln ist mir nicht aufgefallen.
Kleidung
In Usbekistan ist mehr mehr. Die Usbekinnen sind oft stark geschminkt und aufwendig zurechtgemacht. Die Kleidung ist oft farbenfroh und figurbetont ohne dabei viel Haut zu zeigen. Kurze Shorts und tiefe Ausschnitte sollte man schon allein aus Respekt vermeiden.
Sicherheit
Ich habe mich in Usbekistan zu jeder Zeit sehr sicher gefühlt. Auch mal im dunkeln Abends alleine durch die Gassen der Altstadt zu laufen ist absolut kein Problem. Die Leute sind sehr freundlich, hilfsbereit und interessiert. Nur in Samarkand musste ich mir Abends ein paar Sprüche anhören.
Kosten
Ich empfand Usbekistan als sehr günstiges Reiseland. Eine nette Unterkunft mit Frühstück im Doppelzimmer kostet etwa 27USD und 50USD, ein gutes Essen im Restaurant etwa 20000, Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten zwischen 10000 und 30000 Som. In Restaurants kommt gewöhnlich noch zwischen 10 und 15% service charge hinzu und in Unterkünften eine Touristengebühr.
Essen
Das Essen in Usbekistan ist sehr deftig und fleischhaltig. An den touristischen Orten gab es aber auch immer eine gute vegetarischer Variante nationaler Gerichte. Das Nationalgericht ist Plov, eine Mischung aus Reis, Kartoffeln, Kichererben, Karottenraspeln und Rosinen. Weitere Hauptgerichte sind Manti (gedämpfte Teigtaschen; vegetarische Option mit Kürbisfüllung) oder Laghman. In Chiwa gibt es auch Schivit Osch (Dillspagetti mit Kürbissoße). Dazu wird oft frisches Fladenbrot serviert. Nur in Tashkent abseits der Touristengegend fand ich abgesehen von Salat kein fleischloses Gericht in den Restaurants.
Sprache
Landessprache ist usbekisch aber auch Russisch ist weit verbreitet. Ohne Russischkenntnisse nur mit Englisch durchzukommen ist zwar schwierig aber nicht unmöglich. In den Unterkünften gab es überall mindestens eine Person die Englisch gesprochen hat und auch sonst kann man sich mit Händen und Füßen verständlich machen – schon allein weil die Einheimischen so bemüht sind.
Tee
Die Teekultur ist in Usbekistan sehr ausgeprägt – vor allem grüner und schwarzer Tee. Überall gibt es nette Teehäuser.
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