Lange war Saudi Arabien für die meisten Touristen & Individualreisende tabu – für alleinreisende Frauen sowieso. Doch dann hat sich Ende 2019 alles geändert und Saudi Arabien führte ein neues E-Visum ein und öffnete damit die Tore für Reisende vieler Nationalitäten.

Saudi Arabien als Veganer

In Saudi Arabien findet man in den meisten Restaurants Vegetarier- und Veganer-freundliche Gerichte.  Der saudische Prinz Khaled bin Alwaleed ist Veganer und setzt sich für gesunde Ernährung im Land ein.

Reisende Frauen und angemessene Kleidung

Heute ist es für Frauen in Saudi Arabien nicht mehr vorgeschrieben eine Abaya oder ein Kopftuch zu tragen. Zumindest offiziell können Frauen tragen was sie wollen, solange es angemessen ist. Die meisten einheimischen Frauen tragen aber weiterhin eine schwarze Abaya mit Niqab (und dazu oft strahelndweiße Turnschuhe). Für Touristen gilt: Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Ohne schwarze Abaya und einen Hijab wird man auf jeden Fall auffallen. Ich habe meistens lockere Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen getragen. Nur in Medina habe ich mich für Abaya und Kopftuch entschieden.

Prayer-Time in Saudi Arabien

In Saudi Arabien gibt es 5 Pflichtgebetszeiten pro Tag: fajr, dhuhr, asr, maghrib, and isha. Dann ertönt der Muezzin und man hört um sich herum das Herunterprasseln der Ladengitter der Geschäfte, Restaurants und Cafés. In dieser Zeit darf weder gehandelt noch verkauft werden und es wird alles für etwa 20 Minuten geschlossen.

Transport

Wir haben uns in Dschidda ein Mietwagen für eine Woche genommen um umherzureisen. Die Straßen sind oft neu und in einem guten Zustand. Benzin ist natürlich super billig. Aufpassen muss man vor den Bumpern, die jeden Fahrer zwingen auf Schrittgeschwindigkeit runterzubremsen.

Innerhalb der Stadt haben wir uns meisten ein Uber oder Careem genommen. Da freies WLAN sehr verbreitet ist, hatten wir auch keine Probleme unser nächstes Uber zu buchen.

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