Insel-Hopping auf Fiji

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Wohl jeder träumt von einer Reise in die Südsee. Aber ein Urlaub in der Südsee muss kein Traum bleiben, denn zumindest einige Südsee-Inseln sind günstiger als viele denken. Die Fiji-Inseln werden bei weltreisenden Backpackern immer beliebter und bieten mittlerweile Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Von Sydney flog ich weiter nach Fiji und bereits während des Flugs mit Fiji Airways kam Süsee-Feeling auf. Nach knapp vier Stunden kam ich in Nadi auf Fiji an und wie es sich für eine richtige Südseeinsel gehört, wurde man von einer Ukulele-spielenden Band am kleinen Flughafen begrüßt.

Nadi befindet sich auf Fijis Hauptinsel Viti Levu und ist dort die drittgrößte Stadt. Die Hauptstadt ist Suva. Die meisten Touristen bleiben nur kurz auf der Hauptinsel und fahren gleich weiter auf eine der rund 300 Inseln, um den wahren Südsee-Traum zu leben. In Nadi wohnte ich in der Bluewater Lodge, einem sehr schickem Hostel.

Meine Highlights von Fiji

Kuata

Kuata - FijiNach etwa zwei Stunden Fahrt mit dem Yasawa Flyer kam ich auf der Insel Kuata an, welche zu den Yasawa Islands gehört und wo ich bereits mit einem fidschianischen Ständchen der Mitarbeiter dort in Empfang genommen wurde. Ich liebe es jetzt schon!

Kuata - Fiji

Die Insel bietet einen schönen Strand, außergewöhnliche Felsformationen und besten Blick auf die Nachbarinsel Waya Lailai Island.

Kuata - FijiIch kam in einen 12er Dorm, der auch bis aufs letzte Bett belegt war. Hier erwartet einen das einfache Leben. Nachts erlebte ich dann etwas, mit dem wohl jeder Budget-Backpacker einmal rechnen muss. Ich wurde von einem rascheln wach. Es war eine große Ratte, die am Fußende meines Bettes spazierte und mein Zeug durchwühlte….iiihhhh. Für mich gab es wirklich nichts ekligeres und die Nacht war damit für mich gelaufen. In das Rattenbett wollte ich auf keinen Fall zurück.

 
Naviti

Naviti - FijiAuch bei der Ankunft in Naviti wurde ich mit einem Lied und einem Willkommensdrink (einer Kokosnuss mit einer Blume verziert) in Empfang genommen.

Naviti gehört zu den etwas größeren Inseln und ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Zur richtigen Jahreszeit und mit etwas Glück kann man hier auch Manta Rays sehen.

Naviti - Fiji

 
Nanuya Lailai

Nanuya Lailai - FijiDie Insel Nanuya Lailai beheimatet die berühmte und auch aus Hollywood-Filmen bekannte blaue Lagune. Zumindest die Seite der Insel auf der ich wohnte war viel familiärer als die anderen Fiji-Inseln. Auf Tourischnickschnack wird hier verzichtet.

Nanuya Lailai - FijiVon hier kann man auch eine Tour zu den berühmten und nicht weit entfernten Sawa-I-Lau caves buchen. Die Fahrt in der Nussschale zu den caves dauerte 45 Minuten.

An der Höhle geht es über eine Treppe in die Sawa-i-Lau Caves hinein. Der Cave war toll von innen. Durch das Licht entstanden tolle Farben an den Wänden und auch das Wasser war in einem strahlendem türkisblau. Von dort aus kann man durch einen unterirdischen Gang in eine weitere Höhle tauchen. Die Höhle und der Weg dorthin sind aber stockduster. Wenn man daran Interesse hat, sollte man sich eine Taucherbrille mitnehmen!

Die Sawa-I-Lau caves sind bekannt aus dem Film „The Blue Lagoon“ mit Brooke Shields aus dem Jahr 1980.

Nanuya Lailai - FijiEs gibt zwei Möglichkeiten um zur berühmten Blue Lagoon, ebenfalls bekannt aus dem Film „Die blaue Lagune“, zu gelangen. Entweder man läuft am Strand entlang um die Insel oder man geht durch den Dschungel. Uns wurde der Weg am Strand empfohlen, allerdings kann man diesen nur während der Low Tide laufen. Die Lagune war zwar schön – das Wasser hatte tolle Farben – trotzdem hätte ich mehr erwartet. Ich lief etwas am Strand entlang bis ich von einem Angestellten der Blue Lagoon Cruises verscheucht wurde. Touristen werden mit Schildern und Sicherheitsleuten belehrt, dass dieser Abschnitt von Nanuya Levu und auch der Bereich der Blauen Lagune Privatbesitz der Blue Lagoon Cruises ist. Der Strand ist wohl an dieses Unternehmen verkauft worden und darf solang das Boot anliegt nicht betreten werden. Wer macht den sowas? Wie kann man den populäresten Stand der Fiji-Inseln der breiten Masse nicht zugänglich machen?

Mein Tipp Nanuya Lailai: Das Tea House am Strand! Eine sehr nette, ältere Frau verkauft dort Bananen- und Schokokuchen, den man dort mit paradiesischer Aussicht genießen kann.

 
South Sea Island

South Sea Island - FijiDas klitzekleine South Sea Island ist nur etwa 30 Minuten mit der Fähre von Port Denarau entfernt, gehört zu der Inselgruppe der Mamanucas und eignet sich somit auch für einen Tagesausflug. Auf der Miniinsel, die man in nur 2-3 Minuten umrunden kann, lebt niemand. Es gibt es nur eine Unterkunft, ein Backpacker Resort mit 32 Schlafplätzen. Die Insel ist schön hergerichtet aber für meinen Geschmack etwas zu touristisch.

 
Monuriki

Monuriki - FijiMit der „Seaspray“, einem Segelboot fuhr ich von Mana Island nach Monuriki. Monuriki gehört zu der Mamanucas-Inselgruppe und ist komplett unbewohnt. Euch kommt die Insel bekannt vor? Sehr gut möglich! Hier wurden die Inselszenen vom Film „Cast away – Verschollen“ mit Tom Hanks gedreht.

Monuriki - FijiDie Insel ist gigantisch schön. Man kann dort nicht übernachten, deswegen waren auch nur wenige Leute dort. Auf einer benachbarten Insel mit einem traditionellen Fiji Dorf, nahmen wir an einer Kava Ceremony teil. Kava ist das Nationalgetränk von Fiji und hat eine betäubende Wirkung. Angeblich wird die Zeremonie gehalten um damit die Besucher auf der Insel zu akzeptieren. Ob dies wirklich der Fall ist oder ob es nur ein Touristending ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Auf jeden Fall war es mal interessant mitzuerleben. Allerdings muss man erwähnen, das Kava ziemlich eklig schmeckt. Monuriki - Fiji

 
Bounty Island

Bounty Island - FijiBounty Island ist nur eine etwa 30 minütige Fahrt mit der Fähre von Port Denarau entfernt und bietet eine traumhafte, fast unberührte Wildnis und schöne weiße Strände. Es gibt ein hübsches Resort – auch mit Dormzimmern und zum Strand sind es nur wenige Meter. Es dauert etwa 20 Minuten die Insel zu Fuß zu umrunden.

Bounty Island - FijiHier wohnte ich in einem 6er Dorm. Kein Vergleich zu 32 Betten pro Zimmer wie auf der kleinen South Sea Island. Hier gibt es sogar 24 Stunden Strom pro Tag, warme Duschen und Internet. Fast wie in der Normalität.

Bounty Island - Fiji Bounty Island ist wirklich eine tolle Insel mit vielen (auch kostenlosen) Angeboten und einem paradiesisch schönen Strand. Bounty Island ist auch zum schnorcheln bestens geeignet. Es war gigantisch was für tolle bunte Fische man gesehen hat und das nur wenige Meter vom Strand entfernt.

 

Mein Fazit von Fiji

Eine Südseereise ist natürlich kein Schnäppchen aber Fiji bietet trotzdem viele Möglichkeiten einen Südseeurlaub halbwegs kostengünstig zu halten. Von billigen Dorms in Hostels bis zu Luxusresorts ist hier für jeden Geldbeutel etwas zu finden. Zu bedenken ist natürlich, dass es auf den Inseln keine Möglichkeit gibt sich selbst zu versorgen, daher bieten die meisten Unterkünfte Übernachtungen inklusiver 2 bis 3 Mahlzeiten am Tag an. Auch die Fähre ist kein Schnäppchen aber es ist alles gut organisiert. Vom Hafen wird man am Ende der Reise sogar mit einem Bus von Awesome Adventures zum Flughafen gefahren.

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