Backpacking in Südafrika: Highlights meiner Rundreise

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Ein Monat lang bin ich durch Südafrika von Kapstadt nach Johannesburg über Swasiland gereist und habe mich dabei in das Land verliebt. Es bietet traumhafte Strände, tolle Städte wie Kapstadt und die Möglichkeit Tiere wie Löwen und Elefanten in freier Wildbahn zu erleben. All das macht Südafrika besonders.

Bei so einer Vielfalt und potenziellen Zielen kann das Festlegen einer Reiseroute zu einer komplizierten Angelegenheit machen – besonders wenn Zeit und Budget begrenzt sind. Aus diesem Grund habe ich euch hier meine Top-Highlights meiner Reiseroute durch Südafrika und Swasiland zusammengestellt.

Meine Highlights der Südafrika-Reise:

Erste Station: Kapstadt

Kapstadt - SüdafrikaDie “Mother City” Südafrikas mit dem Tafelberg und wunderschönen Stränden gefiel mir auf Anhieb. Hier wohnte ich in einem Hostel in der Long Street, einer der bekanntesten und belebtesten Straßen Kapstadts.

Das Cape Peninsula & das Kap der Guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung - SüdafrikaDer Cape Point und das Kap der guten Hoffnung sind atemberaubend und bieten eine traumhafte Kulisse. Am Kap der guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt Afrikas, kann man sich sein Erinnerungsfoto mit dem legendären Schild mit den Koordinaten darauf schießen.

Plettenberg Bay

Plettenberg Bay - SüdafrikaPlettenberg Bay, auch einfach “Plett” genannt, ist ein nettes Strandörtchen an der für ihre schöne Landschaft bekannten Garden Route, rund 600km von Kapstadt entfernt. Dort besuchte ich das 24km entfernte Monkeylands und Birds of Eden. Es ist eine riesige Anlage zum Schutz verschiedener Affenarten, die aus schlimmen Verhältnissen (von Privatpersonen oder aus dem Zirkus) gerettet wurden.

Jeffreys Bay

Jeffreys Bay - SüdafrikaJeffreys Bay gilt als Surfer Mekka Afrikas. Ein kleines Städtchen mit einem sehr schönen Strand, kleinen Cafés und vielen Surfershops.

Chintsa

Chintsa - SüdafrikaChintsa ist ein kleines 2000 Einwohner Städtchen an der südafrikanischen Wild Coast. Die Garden Route endet in Port Elisabeth. Chintsa liegt an einer tollen Bucht und von meinem Bungalow, der viele Kleintiere wie Spinnen, Ameisen und Eidechsen beherbergte, hatte ich eine spektakuläre Aussicht darauf.

Coffee Bay

Coffee Bay - SüdafrikaSo richtig sicher wie Coffee Bay zu seinem Namen kam, ist man sich nicht. Die wohl bekannteste Theorie ist, dass ein Schiff 1863 mit Kaffeebohnen beladen hier strandete. Der lange, schöne Strand und die bildschöne Landschaft machen das abgelegene Coffee Bay zu einem beliebten Reiseziel, vor allem für Backpacker. Das winzige Coffee Bay an der Wild Coast bietet einen tollen, leeren Strand, der zum Surfen einlädt. Außerdem lässt es sich dort super entspannen und in der Sonne faulenzen. Für Viele ist es angeblich der tollste Ort Südafrikas.

Mit dem Bus fuhr ich die dreistündige Fahrt nach Mthatha. Einem Ort etwa 100km von Coffee Bay entfernt. Von dort aus musste man mit einem Busshuttle weiter. Ich brauchte knapp über zwei Stunden bis ich endlich in Coffee Bay ankam.

Hier hatte ich auch meine erste Begegnung mit einer Green Mamba, die unter dem Frühstückstisch hervorkroch. Extrem giftig und tödlich.

In Coffee gibt es ebenfalls nur einen Supermarkt. Wobei, Supermarkt kann man das eigentlich nicht nennen. Einige ausgewählte Produkte hinter einem Gitter. Das was ich wollte, bekam ich trotzdem – wenn auch recht teuer.

Der Strand von Coffe Bay ist voll mit Kühen, Eseln und Ziegen und ist super schön. Allerdings kann ich nicht so ganz nachvollziehen, warum alle so extrem von schwärmen oder Coffee Bay als tollsten Ort Südafrikas bezeichnen.

Durban

Durban ist Südafrikas drittgrößte Stadt.

Mit dem City Mover erkundete ich die Stadt. Eine Tageskarte kostete gerade einmal 10 Rand – also gerade einmal einen Euro. Ich fuhr erstmal durch die halbe Stadt und stieg an der City Hall aus und lief weiter zum Victoria Market, der allerdings nicht so überwältigend war. Viele Straßenstände mit Obst, Gemüse und Kleinkram. Es war ziemlich voll auf den Straßen und da ich vom Hostelpersonal und im Lonely Planet vor Taschendieben gewarnt wurde, fuhr ich lieber schnell weiter.

An der Strandpromenade fand ich einen Imbiss-Stand der Bunny Chow im Angebot hatte – ein Gericht der indischen Einwanderer die Durban besiedelten und das ich unbedingt probieren wollte. Ein viertel Weißbrot, ausgehöhlt und gefüllt mit Bohnen, einer ganzen Kartoffel, Zwiebeln, Tomaten und Paprika.

Ein Abstecher nach Swasiland

SwasilandDas kleine Swasiland mit der Hauptstadt Mbabane eignet sich ideal für einen kurzen Abstecher, wenn man in Südafrika in der Nähe des Kruger Nationalparks unterwegs ist. Swasiland hat eine tolle Landschaft und eine lebendige und farbenfrohe Kultur.

Kruger National Park

Kruger National Park - SüdafrikaDer Kruger National Park ist wohl für die meisten das Highlight jeder Südafrika-Reise, der etwa 20.000 km² umfasst.

Johannesburg

Johannesburg - SüdafrikaJohannesburg, oft auch Jo’burg genannt, ist die größte und wohl auch gefährlichste Stadt Südafrika.

Ich fragte den Hostelbesitzer was ich mir anschauen könnte und er meinte, dass ich mir alleine gar nichts anschauen sollte, denn Johannesburg wäre einfach zu gefährlich. Was macht man also in einer Stadt, wo man nicht vor die Tür darf, weil es einfach zu gefährlich ist? Ich entschied mich mit einem Shuttle in ein Shopping Center bringen zu lassen. Wirklich empfehlen kann ich Johannesburg damit nicht aber idealer Abflughafen, wenn man Zeit sparen und nicht zurück nach Kapstadt will.

Fazit Südafrika

In Afrika als Frau alleine zu reisen ist bestimmt nicht einfach. Ich war teilweise sehr froh in Begleitung zu sein. Doch auch dann erregt man aufsehen – besonders mit blonden Haaren.

Ich bin mit dem Baz Bus gereist und habe damit die einfachste und wahrscheinlich auch sicherste Reisevariante gewählt. Wer als Frau alleine Südafrika erkunden will, kann ich dies nur empfehlen.

Besonders gut gefallen an Südafrika hat mir die schöne Landschaft der Wild Coast (warum schwärmen alle immer nur von der Garden Route?), das schöne Kapstadt und natürlich der Kruger National Park.

Einen kurzen Abstecher nach Swasiland zu machen, kann ich jedem nur empfehlen. Die Landschaft ist umwerfend! Außerdem sind die Leute hier sehr hilfsbereit und ich habe mich (im Gegensatz zu Südafrika) zu keinem Zeitpunkt unwohl oder unsicher gefühlt. Hier wurde mir im Vergleich zu Südafrika nie von bestimmten Unternehmungen abgeraten, weil sie zu gefährlich seien.

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