Innsbruck: Tipps für ein Wochenendtrip

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Manchmal muss ich einfach mal raus, etwas Abstand vom Alltag bekommen. Von München braucht man nach Innsbruck mit Zug oder Auto nur etwa zwei Stunden. Ideal für einen spontanen Wochenendtrip.

Die “Hauptstadt der Alpen” wie Innsbruck oft genannt wird bietet eine schöne Mischung aus Natur und Stadt und innerhalb von 20 Minuten erreicht man mit der Seilbahn den größten Naturpark Österreichs – die Nordkette.

Hoch auf die Nordkette

Innsbruck – Österreich – Reiseblog Ipackedmybackpack.de
Fantastischer Ausblick von der Hafelekarspitze über Innsbruck und das Bergpanorama.

Es ist Samstagmorgen und es ist bestes Wetter. Mit der Hungerburgbahn fahre ich von der Innenstadt zur Hungerburg. Schon von hier hat man einen tollen Ausblick über die Stadt. Mit der Seegrubenbahn fahre ich weiter zur Seegrube und mit der Hafelekarbahn hoch zum Hafelekar auf 2.269m. Von hier sind es dann nur noch etwa 10min Fußweg zur Hafelekarspitze auf 2.334m Höhe. Von hier hat man einen gigantischen Ausblick über Innsbruck und die umherliegenden Berge. Auf dem Weg nach unten verbringe ich noch etwas Zeit im Liegestuhl der Seegruben Sonnenterrasse mit einem herrlichen Blick über Innsbruck.

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Blick über Innsbruck.

Die drei Fahrten bis nach oben zum Hafelekar haben hin und zurück insgesamt etwa 33 Euro gekostet. Natürlich kann man aber auch nur Teilstrecken fahren und den Rest wandern oder nur eine Strecke fahren und hoch oder runter wandern. 

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Durch Innsbrucks Innenstadt bummeln

Am Nachmittag will ich die Stadt erkunden und laufe bei strahlend blauem durch die schöne Innsbrucker Innenstadt mit ihren verzierten Häuserfassaden. Ich war schon mal in Innsbruck aber das ist schon viele Jahre her und so habe ich eher das Gefühl die Stadt neu zu entdecken. Mir gefällt die Stadt auf anhieb – sie wirkt sympathisch und gemütlich. 

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In der Hofgasse befindet sich das Café Strudel, dem ich alleine schon wegen diesem niedlichen Namen ein Besuch abstatten muss. Das Strudel Café Kröll bietet die größte Strudelauswahl der Stadt mit süßen und pikanten Strudeln.

Gestärkt mit Strudel und hausgemachter Limonade erkunde ich weiter die Altstadt. Bald erreiche ich das goldene Dacherl, eines der Wahrzeichen der Stadt, dessen 2657 goldenen Ziegeln in der Sonne funkeln.

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Das goldene Dacherl (rechts).

Entlang der Maria-Theresien-Straße Shoppingstraße kann man einen Einkaufsbummel machen und dabei das beeindruckende Bergpanorama drumherum bestaunen.

Einen schönen Ausblick über Innsbruck hat man auch von der Bergiselschanze, einer der Austragungsorte der 4 Schanzentournee. Der Eingang zur Schanze ist kostenpflichtig. Anstatt auf die Schanze hinaufzugehen, entscheide ich mich den Panoramarundweg zu laufen der an der Bergiselschanze startet. Highlight des Rundwegs ist die Aussichtsplattform “Drachenfelsen” über der Stillschlucht.

Lohnt sich ein Wochenendtrip nach Innsbruck? Mein Fazit

Innsbruck hat mir unheimlich gut gefallen: Die Berge, die schönen Häuserfassaden, das Flair. Die Stadt hat etwas besonderes. Die umliegende Bergwelt machen das hübsche Städtchen besonders und bieten eine traumhafte Kulisse. Besonders ab München lohnt sich ein spontaner Kurztrip, wenn man einfach mal ein Tapetenwechsel braucht. 

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